BEAUTY

REVERSE WASHING: DARUM „ERST SPÜLUNG, DANN SHAMPOO“

Foto: Unsplash / @meganlewis

Schnell fettendes, feines Haar? Die meisten Frauen könnten davon ein Lied singen. Wieso Reverse Washing, sprich: umgekehrtes Waschen, hierfür die beste Waschtechnik ist und wie es funktioniert, das verrate ich euch hier:

Bei fettigen und dünnen Haare ist die Ursache oft eine Überpflege. Um die Haare nicht zu sehr zu beschweren und dadurch fettige Haare zu verursachen, ist Reverse Washing eine Lösung die schnell und einfach umgesetzt ist.

So geht’s

Der Beauty Hack sieht wie folgt aus: Statt erst das Shampoo und dann die Spülung zu verwenden, läuft der Waschgang genau andersherum ab.

  1. Erst die Spülung
  2. Anschließend das Shampoo.

Erst werden die nassen Haare mit der Spülung behandelt und mit klarem Wasser ausgespült wurde, dann kommt das Shampoo zum Einsatz. Was das bringen soll?

Der Effekt

Shampoo spült den Pflegeanteil der Spülung größtenteils wieder ab. Was das bringen soll? Ganz einfach: Durch den Silikon-Gehalt und andere pflegende Stoffe in der Spülung, werden die Haare oft überpflegt.

Vor allem bei feinem Haar, das nicht so viel natürlichen Halt bietet, werden die Haare dadurch beschwert und fetten schneller. Je schwerer das Haar nämlich ist, desto größer ist auch die ständige Berührung mit der fettproduzierenden Kopfhaut.

Macht die Spülung dann überhaupt noch Sinn?

Keine Sorge. Der Conditioner kann, auch wenn man ihn vor dem Shampoonieren verwendet, wirken. Unser Haar wird also nach wie vor mit genügend Feuchtigkeit versorgt.

 

Reverse Washing bei (Natur-/gestylten) Locken:

Aus den oben genannten Gründen ist die Waschtechnik auch eine gut Idee für Frauen mit Locken. Die Locken werden nicht allzu beschwert und können dadurch viel besser springen – Eine Volumengarantie sozusagen.

Auch wenn ihr euch für einen Abend Locken mit dem Lockenstab oder viele kleine Beyoncé-Locken stylen wollt, ist es besser weniger oder sogar gar keine Spülung zu verwenden. Auch wenn sich das Haar für den Abend deswegen spröder anfühlt, hält es aber besser.

Bei trockener Kopfhaut, die zu Schuppen neigt:

Wenn ihr zu dem Haartyp gehört, auf den das zutrifft, dann ist Reverse Washing nicht so gut geeignet für euch. Die Schutzschicht, die dem Haar durch den Conditioner verliehen wird, könnte bei trockener Kopfhaut essenziell für weniger Schuppen sein.

 

Bei normalem Haar, ohne Probleme

Wer kein extrem feines Haar hat oder nicht darunter leidet, dass die Haarpracht schnell fettet, der kann Reverse Washing mal ausprobieren, aber grundsätzlich macht es keinen drastisch sichtbaren Unterschied. Die Reihenfolge von Shampoo- und Conditioneranwendung ist also egal.

 

 

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