BEAUTY

VERSCHIEDENE PICKELARTEN & WIE MAN SIE AUSDRÜCKT

Drück deinen Pickel nicht aus, dann wird’s nur schlimmer! Hat jeder schon einmal gehört, oder? Auch ich habe bereits mit fiesen Pickeln gekämpft und dabei die Erfahrung gemacht, dass es sich bei einer bestimmten Art von Pickel sogar lohnt zu drücken. Welche Pickelarten es gibt und wie ihr die Bad Boys richtig ausdrückt, zeige ich euch hier:

Eiterpickel

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Foto: [email protected]

Merkmale: Man sieht eine große Wölbung nach außen mit einer gelben bzw. einer weißen Füllung.

Diese Art dürft ihr, wenn der Pickel reif (!) ist, ausdrücken. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass der reife Pickel schneller abheilt, wenn ich ihn jedes Mal, auch wenn er sich wieder füllt, ausdrücke. Allerdings nur bei Berücksichtigung meiner Pickel-Drück-Routine!

Mitesser

Merkmale: Sie treten meistens auf der Nase auf und können entweder schwarz, oder weiß sein. Hierbei sieht man lediglich eine kleine Erhöhung, einen schwarzen Punkt oder eine minimale weiß gefüllte Erhöhung.

Wenn alles ausgereift ist, könnt ihr problemlos an den schwarzen oder weißen Punkten herumdrücken, denn die Talgproduktion ist abgeschlossen und die Pore hat sich geschlossen. Ist der Mitesser allerdings noch in der Produktion und ihr entscheidet euch trotzdem ihn „in Angriff“ zu nehmen, kann aus der harmlosen Wölbung schnell ein Mount Everest werden.

Unterirdische Pickel – Die Gefährlichsten

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Foto: [email protected]

Merkmale: Man sieht keine weiße Kappe, jedoch eine Erhebung und eine Rötung.

Lasst unbedingt die Finger von diesen Pickeln!!!! Die Pickel sind unterirdisch und haben somit keine Öffnung nach außen. Folglich gelangt der Eiter beim Drücken noch tiefer in die Haut und die Entzündung wird größer. Das sind also die Kandidaten, die durch das Drücken doppelt so groß werden.shutterstock_211748170

Foto:[email protected]

Bei den unteren zwei Abbildungen sieht man was passiert, wenn man einen unterirdischen Pickel drückt. Der Eiter platzt, verteilt sich unter der Haut und man bekommt eine riesengroße, harte Wölbung an der Hautoberfläche.

Krusten-Pickel

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Foto: [email protected]

An diesem Pickel wurde zu stark oder zu viel gedrückt. Man sollte den Pickel in diesem Stadium nur noch in Ruhe verheilen lassen. Etwas Ringelblumensalbe beschleunigt die Heilung.

Meine Pickel-Drück-Routine

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Foto: [email protected]

Vorbereitung:

Zuerst müsst ihr euch abschminken, sonst dringen Make-up Reste und andere Schmutzpartikel beim Drücken in die Poren ein.

Wascht anschließend euer Gesicht mit warmem(!) Wasser und einer Anti-Pickel Waschlotion. Dies dient dazu eure Poren zu öffnen und das Drücken zu erleichtern.

Bevor es losgeht solltet ihr noch eure Hände waschen und eventuell desinfizieren.

Das Drücken:

Ihr solltet unbedingt ein Stück Taschentuch oder Klopapier um eure Fingerspitze binden. So gelangen keine Bakterien in die Haut und ihr könnt euch auch nicht kratzen.

Drückt den Pickel vorsichtig, aber trotzdem mit Druck aus. Ändert dabei eure Fingerposition, um auch wirklich die ganze Pore zu befreien.

Wenn der Pickel blutet, ist Schicht im Schacht. Hier will euch eure Haut sagen, dass es genug ist und ihr eine Narbe riskiert.

Danach:

Nun muss sich eure Haut erholen. Ich drücke meine Pickel immer abends aus, da sie so die größte Regenerationszeit haben. Mein Gesicht creme ich danach mit einer Gesichtscreme ein und trage anschließend einen desinfizierenden Tupfer (z.B. Gesichtswasser von Neutrogena) auf die einzelnen Stellen auf. Am nächsten Tag sieht man dann nicht mehr viel von den Strapazen des Vorabends.

Entwicklung eines Pickels

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Foto: [email protected]

Die Entwicklung eines Eiterpickels von links nach rechts. Im unteren Bereich hat er sich dann entzündet und wurde am Ende ausgedrückt.

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Und hier zeige ich euch wie man Pickel mit Hilfe von reinigungsbürsten loswerden kann.

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